Unternehmensgründung leicht gemacht

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Viele Arbeitnehmer träumen davon ihr eigener Chef zu sein. Eine Idee für das eigene Unternehmen ist oft schnell gefunden. Damit diese aber ökonomisch tragbar ist und sich auch gegen die Konkurrenz durchsetzen kann, gehört eine sorgfältige Prüfung der geplanten Unternehmung zu den wichtigsten Vorbereitungsschritten einer Existenzgründung.

Unterstützung auf dem Weg in die Selbstständigkeit

Gründer stehen zu Beginn vor einer Vielzahl von Fragen: Welche Rechtsform ist geeignet?
Wie funktioniert das Einwerben von Startkapital? Ist die Tätigkeit gewerbepflichtig?
Ist vielleicht eine Kammermitgliedschaft erforderlich? Welcher Versicherungsschutz ist notwendig?

Die Beantwortung dieser Fragen ist für jedes Unternehmen individuell zu klären und stellt zusammen mit der Erarbeitung eines formalen Businessplans einen wichtigen Schritt zur Gründung dar. Letzterer dient in erster Linie dem Gründer selbst, denn er prüft die Geschäftsidee auf ihre Tragbarkeit und verschriftlicht alle relevanten Rahmenbedingungen.

Der Businessplan muss vor allem eine Frage beantworten: Wie werden die Bedürfnisse der Kunden durch das Unternehmen erfüllt? Eine prägnante Gründungsidee, eine ausführliche Marktanalyse, die Beschreibung der geplanten Produkte oder Dienstleistungen sowie ein Marketingplan sind dabei ebenso wichtiger Bestandteil wie eine realistische Liquiditäts- und Rentabilitätsplanung.

Bei Fragen rund um Themen der Existenzgründung sind die örtlichen Handelskammern oder auch die die Gründungswerkstatt Deutschland ein guter Anlaufpunkt, um sich zu informieren. Mit kompetenter Beratung und sorgfältiger Planung lassen sich viele Gründungsfehler bereits früh erkennen und vermeiden.

Von der Idee zum erfolgreichen Geschäftsführer

Hinter jedem florierenden Geschäft steht ein erfolgreicher Unternehmer. Neben der fachlichen Qualifikation sind in der Selbstständigkeit vor allem persönliche Eigenschaften gefragt. Ist der Unternehmer in der Lage, für alle Arbeitsgebiete die volle Verantwortung zu tragen?

Nicht nur Aufgaben wie Kundenakquise, Terminplanung und Auftragsabwicklung fordern ein konsequent hohes Maß an Selbstorganisation, auch Verwaltungsaufgaben und ein wöchentliches Arbeitspensum von 60 Stunden oder mehr fordern dem Gründer einiges ab.

Wer häufig Außentermine wahrnimmt, ein hohes Telefonaufkommen in Stoßzeiten erwartet oder auch als Einzelunternehmer startet, kann von der Nutzung eines Büroservices profitieren. Ähnlich einem klassischen Sekretariat werden zeitraubende Aufgaben wie Terminvergabe, Bestellannahme oder auch einfache Beratungsleistungen outgesourct und entlasten den Gründer.

Gerade in der holprigen Anfangsphase, in der vom Unternehmer eine hohe Stresstoleranz gefragt wird, kann ein Büroservice deutlich günstiger und einfacher sein, als die Einstellung eines Mitarbeiters.

Trotz der vielen Anforderungen an den Unternehmer überwiegen offensichtlich für eine Mehrzahl der Gründer die positiven Aspekte der Selbstständigkeit, wie zum Beispiel die Freiheit, selbstbestimmt zu arbeiten.

Immerhin überstehen nach Aussagen der Bundesagentur für Arbeit zwei Drittel der Existenzgründungen die ersten fünf Jahre erfolgreich – ein Mut machendes Zeichen für die Gründerszene Deutschlands!

Eine Antwort zu “Unternehmensgründung leicht gemacht”

  1. Kim Garten sagt:

    Sein eigener Chef sein. Ein Gedanke, der in vielen schlummert. Doch nicht alle wagen diesen Schritt. Wo würden wir auch hinkommen, wenn alle sich selbständig machen würden? Aber es ist auf jeden Fall verlockend. Doch so einfach, wie es zu Beginn scheint, ist es meiner Meinung nach gar nicht. Klar, als Chef bzw. Selbstständiger hat man seine Privilegien und Vorteile, jedoch trägt man auch ein gewisses Risiko mit. Am Ende des Monats müssen die Zahlen schwarz sein. Wenn man dann noch Mitarbeiter beschäftigt, trägt man auch das Risiko für die. Denn viele Mitarbeiter sind auf den Lohn angewiesen.

    Aber wenn man eine gute Idee hat und sich das zutraut und die Inhalte des Artikels beachtet, kann es am Ende klappen. Ich finde den obigen Artikel sehr interessant und gut, da er sehr viele vielversprechende Ansätze für Interessierte bereit hält. Unterstützung ist vor allem in diesem Bereich sehr wichtig, da man auch trotz Eifer und Wille nicht alles alleine machen kann. Egal wie engagiert und arbeitswillig man ist, am Ende muss man mit anderen kooperieren.

    Ob Selbstständigkeit oder nicht, die aktuelle Arbeitswelt hat momentan viel zu bieten. Vor allem in der Phase des Umbruchs. Durch die Digitalisierung haben sich viele Trends zu wahren Standards weiterentwickelt. Auch die Berufswelt wurde dadurch betroffen. Meiner Meinung nach sind so viele Schnittstellenberufe entstanden, die die Lücke zwischen Digital und „Analog“ schließen sollen. Einer muss es ja am Ende verknüpfen. Und in diesem Sinne habe auch ich mich hier umgeschaut, sodass ich mich beruflich neu orientiert habe. Ich freue mich diesen Schritt gegangen zu sein! Ein neues Kapitel beginnt. Auch wenn ich mich nicht selbstständig mache, habe ich diesen Artikel gerne gelesen und kann ihn nur weiterempfehlen!

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