102 Antworten zu “Ihr Stundensatz als Selbständiger oder Freiberufler für Dienstleistungen (1)”

  1. […] ausführlich und hilfreich ist außerdem diese Anleitung von Lambert Schuster (via Nadja Lüders). Vor allem in Kombination mit den oben vorgestellten Brancheninformationen […]

  2. […] Einen tollen Leitfaden zur Kostenkalkulation für Freelancer findet Ihr hier: Stundensatz Kalkulation für Freelancer […]

  3. […] Schuster eine super Auflistung gefunden. Die Auflistung zeigt Schritt für Schritt, was Du bei der Kalkulation deines Stundensatzes berücksichtigen […]

  4. […] Corporate Blog von Gitte Härter fanden, ist eine sehr vereinfachte Methode. Lambert Schubert hat in seinem Beitrag sehr ausführlich dargestellt, wie Selbstständige noch detaillierter den Wert ihrer eigenen […]

  5. Matthias Witt sagt:

    Guten Tag Herr Schuster

    Ihr Beitrag/Berechnung……………………herrlich!!!!

    Ich war 15 Jahre selbstständig in einem handwerklichen Beruf. 7 Jahre Einzelunternehmer, 8 Jahre mit einem gleichberechtigtem Partner.

    So eine Berechnung hätte ich mir in meiner Meisterschule gewünscht!

    Bin jetzt wieder im Angestelltenverhältnis und glücklich, dass ich aus der Tretmühle raus bin.
    So eine ähnliche Berechnung habe ich auch angestellt und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass sich in meinem Beruf die Selbstständigkeit nicht lohnt, weil der Stundenverrechnungssatz der Kollegen falsch berechnet ist und diese mit Kampfpreisen seit Jahren den Markt hemmen,

    Was mir fehlt ist die Bewertung des unternehmerischen Risikos.

    Sehr schöner Beitrag. Dieser sollte jedem Existenzgründer vorliegen.

    Mit freundlichen Gruß

    M. Witt

    • Guten Tag Herr Witt,

      vielen Dank für Ihre anerkennenden Zeilen. Ja, die Errechnung des Stundensatzes ist nicht einfach, zumal man sich dabei im Spannungsfeld zwischen Kosten, Wettbewerb und Zahlungsbereitschaft der Kunden befindet. Genau deshalb habe ich diesen Beitrag geschrieben. Natürlich sieht es im Handwerk noch etwas anders aus. Leider werden dort allzu oft die Stundensätze mit Materialaufschlägen subventioniert.

      Freundliche Grüße
      Lambert Schuster

  6. Jörg Schneider sagt:

    Auch wenn ich ihrem Beitrag grundsätzlich zustimme haben Sie mMn doch einen entscheidenden Denkfehler in Ihrer Rechnung:

    Sie ziehen das durchschnittliche Bruttogehalt eines Angestellten zur Berechnung heran. Da Brutto bei Angestellten und Selbstständigen jedoch zwei völlig verschiedene Dinge sind, geht das so nicht. Sie wollen ja am Ende (nach Abzug aller von Ihnen genannten Kosten) das Nettoeinkommen eines Angestellten erreichen (oder etwas mehr).

    Rechnen Sie also mit dem durchschnittlichen Nettogehalt von ~2000€ bis 2500€ je nach Berufsgruppe, so gelangen Sie am Ende Ihrer Rechnung inkl. der 19% USt. auf eben jene 60-90€/h die auch die meisten vernünftig kalkulierenden Selbstständigen aufrufen (natürlich wie gehabt abhängig von vielen Faktoren wie Clientel, Know-How, Bekanntheit, Zwangsmitgliedschaften, usw.).

    Gruß

    • Guten Tag Herr Schneider,

      vielen Dank für Ihre Anregungen und Überlegungen.
      Am Ende kommen Sie (60 … 90 € inkl MwSt.) und ich (77,39 € zzgl MwSt.) zu ähnlichen Ergebnissen beim Stundensatz.

      Darf ich bitte mal erläutern, weshalb ich so vorgegangen bin.
      Mein Ansatz ist die (mindestens) Gleichstellung eines Selbstständigen zu einem Angestellten. Das meint nicht nur das Nettoeinkommen sondern auch die Aufwendungen für die Einkommensteuer und die Sozialversicherungen (das sind beim Angestellten Pflichtversicherungen).
      Die Einkommensteuer ist in beiden Fällen gleich hoch. Die Sozialversicherung und deren Beiträge sind beim Angestellten gesetzlich festgelegt. Der Selbstständige kann sich (muss nicht) privat versichern. Die Beiträge der privaten Versicherungsträger sind unterschiedlich. Genau deshalb habe ich alles auf Brutto betrachtet. So sind auch die Sozialversicherungen (allerdings auf der Grundlage der gesetzlichen Versicherung) berücksichtigt und zwar sowohl deren Arbeitnehmeranteile als auch deren Arbeitgeberanteile.

      Freundliche Grüße
      Lambert Schuster

      • Bastian Hager sagt:

        Dann bleibt dennoch ein Denkfehler: erst nehmen sie das Arbeitnehmer brutto und dann noch den Arbeitgeberanteil zusätzlich darauf … Das passt nicht zur Vergleichbarkeit … Gebe meinem Vorredner recht: ihre Berechnungsmethode ist in sich sauber, der Basiswert ist aber falsch gewählt. Können Sie auch einfach prüfen: wenn ein Freiberufler im diese Summe verdient, was bleibt für ihn Defakto dann als Monatsnetto am Ende übrig … Als Freiberufler im Dienstleistungssektor 6000 Netto im Schnitt im Monat von Auftraggebern zu erhalten ist weit über dem Durchschnittseinkommen eines Angestellten

  7. Hallo Herr Schuster,

    danke für die tolle Auflistung.

    Wenn ich das nicht überlesen habe, dann „fehlt“ sogar noch die Altersabsicherung.

    So wird aus dem, was für manche Leute scheinbar nach „Mondpreisen“ aussieht, dann doch ein gerechtfertigter Stundensatz.

    Herzliche Grüße
    Michaela Thiede

  8. Jacob Yves sagt:

    Beschreibung Biete Privatkredit,bi s 5. 000. -EUR und mehr – Voraussetzungen dafür sind Rückzahlung von min. 150€, – pro Monat! Identitätsnachw eis (Ausweiskopie) sowie einen Nachweis über ihr Arbeitsverhältn is und die dazugehörige Lohnabrechnunge n der letzten 3 Monate (wenn vorhanden)!
    E-MAIL: jacob.yves58@gmail.com

    MFG

  9. Thomas sagt:

    Sehr geehrter Herr Schuster,
    vielen Dank für diesen sehr hilfreichen Artikel! Ich bin Krankenpfleger in Festanstellung und kann das Arbeitnehmer Grundgehalt nur bestätigen. Jetzt bin ich in meinem Fachbereich recht Qualifiziert und werde oft als Dozent für Vorträge oder Workshops gebucht. Hierfür habe ich selbstverständlich eine Genehmigung meines Arbeitgebers und auch ein Gewerbe angemeldet. Hierfür sind die Honorarre sehr unterschiedlich, von 60€/Std. (Ein Vortrag oder Schulung dauert meißt auch nur 1 Std.) bis zu 500€ (Tagesveranstaltungen) Nun kommt in diesem Jahr ein neues Gesetz „Gesetz zur Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen“ und ich versuche herauszubekommen was ist meine Arbeit wert ? Ich habe mind. 15-30 Std. Vorbereitung, An-Abreise, Übernachtung (wird meistens Übernommen, aber 1-2 Tage sind weg) Muß das Geld natürlich auch versteuern. Ich habe, klar, nicht die Probleme wie ein Freiberufler wegen Urlaub, Krank etc. mache dies aber zusätzlich neben meiner Arbeit in meiner Freizeit. Wie kann ich dies berechnen ?
    Im voraus vielen Dank

    • Guten Tag Herr Thomas,

      ich fange mal etwas lehrerhaft an. Drei Ks bestimmen den Preis: Ihre Kosten, die Konkurrenz und die Preisbereitschaft des Kunden. Ihre Kosten können Sie selbst schwer ermitteln. Sie sollten von Selbstkosten von 50 € pro Stunde ausgehen. Das ist nicht zu hoch und nicht zu niedrig. Was der Wettbewerb nimmt, also ein anderer Dozent, das weiß ich nicht. Die letzte Frage ist die entscheidende: Was ist dem Kunden das wert? Welchen Preis ist der Kunde bereit zu bezahlen. Das Beste ist, Sie sprechen offen mit dem Kunden darüber.

      60 € sind, ich glaube da sind wir uns einig, einfach zu niedrig. Das mindeste für 1 Stunde sind 100 €. Es dürfen aber auch mehr sein. 500 € sind eine ganze Menge. Es sei denn, Sie wären ein Star und weltbekannt. Ihre Vorbereitungszeit zwischen 15 und 30 Stunden können Sie nicht auf eine Vorlesung umlegen. Das sind in der Branche Einmalkosten, die auf mehrere Vorlesungen umzulegen sind.
      Lesen Sie auch mal diesen Beitrag: https://lambertschuster.de/finanzplanung/preiskalkulation-preisbildung-preisfindung/

  10. Susi sagt:

    Ein sehr guter und anschaulicher Artikel, vielen Dank dafür!

  11. S. Werner sagt:

    Das ist wirklich ein sehr guter Beitrag! In meinem Blog geht es auch u.a. um Geld bzw. Geld verdienen. Und gerade beim Geld verdienen (als Selbsständige, Firmengründer, etc.) neigen viele zu Milchmädchen-Rechnungen. Da hilft nur eine nüchterne Analyse die alle Faktoren mit einbezieht und nichts schönrechnet. Dazu leistet dieser Artikel hier einen guten Beitrag.

  12. WE LOVE ALL-IN

    Bei einer Vollzeitbeauftragung, die wohnortbedingt mit einer doppelten Haushaltsführung verbunden ist, wird der allseits geforderte bzw. gewünschte All-in-Tagessatz schnell zur Farce.

    Bei einer Anreise am Sonntagabend und der Rückreise am Freitagabend liegen die Fahrtkosten und Übernachtungskosten je nach Entfernung zum Heimatwohnort monatsbezogen schnell über dem Limit der Budgetierung von Auftraggebern. Eine Projektvermittlung über die allseits bekannten Provider, die ihre Marge dem Kunden weiterberechnen, bleibt hier mal unberücksichtigt. Dies ist auch unabhängig von der Nutzung öffentlicher oder „privater“ Verkehrsmittel und der Nutzung einer „günstigen Übernachtungsvariante“ zu sehen.

    Die steuerrechtlich „Doppelte Haushaltsführung“ sowie den „Verpflegungsmehraufwand“ kann man getrost vernachlässigen, da diese Kosten bei Anerkennung durch die Finanzbehörde ja nur das steuerpflichtige Einkommen mindern und somit niemals die angefallenen Kosten decken.

    Die projektvertraglich fixierten Themen „Kündigungsfristen“ durch den Auftraggeber bzw. Provider sowie eine potentielle „Schlechtleistung“ und die damit verbundene Verweigerung der Fakturierung werden hier ebenfalls nicht berücksichtigt. Dies ist nun mal das sogenannte unternehmerische Risiko. Die Vokabel „Pausenregelung“ wird gleichfalls als Fremdwort betrachtet.

    Unter Berücksichtigung aller betriebswirtschaftlichen, steuerrechtlichen und versicherungstechnischen Faktoren kommt man schnell in Kalkulationsschemata, wo ein jahresbezogenes Negativ-Einkommen nach Steuern erzielt wird.

    Eine finale Anmerkung meinerseits: Der Markt macht sich hier selber kaputt. Unternehmen kalkulieren am Limit, Auftragnehmer gleichfalls. Das nennt man dann wohl win-win-Situation.

    P.S.
    Da lobe ich mir doch den Handwerker um die Ecke, der in seiner Rechnung noch die Anfahrtskosten aufführt.

  13. […] gibt es bereits im Netz einige wertvolle Seiten, so dass ich das Rad nicht neu erfinden muss. Bei Lambertschuster.de finden sich sieben Punkte, was in einem Stundensatz enthalten sein muss. Und unter guru-20.info ist […]

  14. Franziska sagt:

    Danke Herr Schuster für Ihre wertvollen Beiträge, wie diesen.
    Eine Frage hierzu: muss nicht noch die zu entrichtende Einkommensteuer in den Stundensatz einkalkuliert werden?

    • Guten Tag Frau Franziska,

      klar!

      Das, was Sie an die Steuer abführen müssen, sind Kosten. Das Geld muss ja irgendwoher kommen – in diesem Fall ganz klar aus dem Stundensatz.

      Frohe Tage
      Lambert Schuster

  15. Sue sagt:

    Lieber Herr Schuster,
    vielen Dank für diesen fundierten Artikel! Er bietet sehr viel Hilfestellung bei der Entscheidung zwischen Festanstellung und Freiberuflichkeit. Danke für die Mühe, die Sie sich mit dieser Auflistung gemacht haben!

  16. Thorben sagt:

    Sehr übersichtlich, sehr fundiert und auch sehr wachrüttelnd.
    Vielen Dank!

    (Leider lesen solche Texte nur wir Selbständige und Freiberufler.)

  17. Mark Gross sagt:

    Danke Herr Schuster für den hervorragenden Artikel.

    Zur Kritik von einigen wenigen: Natürlich muss der Artikel allgemein gehalten werden, Sie betonen das ja auch immer wieder. Natürlich muss jeder einzelne die Zahlen seiner individueller Situation anpassen. Ist doch logisch, dass das nicht für jeden genau passt.

    Aber als Grundlage für die eigene Berechnung, als Überblick über die zu beachtenden Parameter, ist der Artikel mehr als geeignet.
    Selten so einen fundierten Beitrag im Internet gefunden.
    Herzlichen Dank dafür!

  18. H. Gottschalk sagt:

    Hallo Herr Schuster,

    vielen Dank für den aufschlussreichen Artikel.
    Das monatliche Durchschnittseinkommen (Brutto) der Arbeitnehmer hat mich verwundert – und ich habe es bei destatis auch nicht wieder gefunden. Kann es sein, dass Sie das durchschnittliche monatliche Bruttoeinkommen privater Haushalte oder das Durchschnittsbruttoeinkommen von angestellten Männern verwendet haben?

    Beste Grüße!

  19. […] Infos zur richtigen Preiskalkulation findest du hier und hier. Und hier gibt es eine Excel-Tabelle zum herunterladen und […]

  20. Steffi sagt:

    Hübsch … und komplett weltfremd.
    Wenn man nach Ihren Vorschlägen die Stundensätze ansetzen würde, säßen 90 Prozent der deutschen Freiberufler nächsten Monat beim Jobcenter.

    • Lambert Schuster Lambert Schuster sagt:

      Zu Ihrem Kommentar gebe ich folgendes zu bedenken:
      Der Beitrag soll zeigen, wie ein Freiberufler seinen individuellen Stundensatz ermittelt. Es bleibt Ihnen überlassen, die Ansätze zu diesem Beitrag, die typischen Fall repräsentieren, auf Ihren Fall anzupassen.
      Das sind die beiden grundsätzlichen Ansätze:
      1. Der Freiberufler will monatlich ein adäquates Einkommen wie ein Angestellten mit einem Bruttogehalt von 3.827 € erzielen. Wenn Sie weniger erzielen wollen oder können, dann muss dieser Rechenwert entsprechend reduziert werden.
      2. Der Freiberufler will mit Urlaubstagen, Krankheitstagen etc. wie ein Angestellter behandelt werden. Wenn Sie mehr arbeiten wollen, dann liegt es an Ihnen, Ihre Urlaubstage und Krankheitstage hinab zu setzen.
      3. Der Freiberufler hat Fixkosten von 1.500 € im Monat. Wenn Sie weniger haben oder gar keine Fixkosten haben (was unwahrscheinlich ist), können Sie auch diese Stellgröße reduzieren.
      Wenn Sie diesem Weg folgen, können Sie Ihren individuellen Stundensatz anpassen.
      Ich möchte mit diesem Beitrag zeigen, wie ein Stundensatz ermittelt wird und auch bewusst machen, dass alle Kosten abgedeckt werden müssen, auch die Kosten bzw. Zeiten für Büroarbeit und Marketingarbeit.

    • Hofin sagt:

      Kann aus eigener und der Erfahrung mit meinem Kollegenumfeld sagen, dass es umgekehrt eher zutrifft: ohne die vernünftige Berechnung sitzen die Leute teils nach Jahrzehnten der Selbständigkeit auf einem hohen Schuldenberg und ohne Absicherung da, und schließlich leisten sie den Offenbarungseid. Jede Steuererklärung ein Desaster, wenn der Gewinn ausnahmsweise mal höher war als geplant und Nachzahlungen fällig sind, jede Fahrzeugreparatur ein Desaster, jede Auftragsflaute ein Desaster, jede Arbeitsunfähigkeit ein Desaster. Das ist die Realität von Selbständigen, die nicht in der Lage sind, einen ökonomisch angemessenen Stunden- oder Tagessatz zu erzielen und die sich jahrelang irgendwie durchwurschteln.

      Jeder, der vorhat sich selbständig zu machen, sollte diese Aufstellung von Herrn Schuster als Grundlage nehmen. Mit den persönlichen Anpassungen und dem Vergleich, was tatsächlich der Markt hergibt hat man eine gute Entscheidungshilfe, ob man in dem Geschäft langfristig existieren kann oder nicht.

      Die beste Darstellung der Stundensatzberechnung, die ich bisher gesehen habe. Vielen Dank an den Autor!

    • Andy sagt:

      Ja, es ist möglicherweise „weltfremd“ für viele Selbständigen (Gott sei Dank nicht für mich!). Das liegt aber nicht an der „falschen“ Kalkulation, sondern daran, dass die Selbständigen sich abspeisen lassen und nicht an Arbeitsausfall und Rente denken!

      Noch ein Nachtrag: Bei der Kalkulation des Stundensatzes müssen evt. noch die Reisekosten (Auto, Bahn, Hotelübernachtung etc.) einkalkuliert werden. Da kann 76 EUR schnell nach hinten losgehen, wenn eine Hotelübernachtung bei Messezeit 300,- EUR kostet!

  21. Lieber Herr Schuster,
    vielen Dank für ihren großartigen Artikel, der mich bestärkt, da ich seit Jahren dieses Zahlen im Berufskundeunterricht an Medienhochschulen predige. Oft gibt es immer nur ungläubiges Staunen der Studierenden. Für sehr wichtig halte ich den Aspekt des „Länger Leben Risikos“. Ich frage im Unterricht immer gern nach der geschätzten Lebenserwartung. Frauen sind dann überrascht, dass sie durch die immer höhere Lebenserwartung durchschnittlich noch 30! Jahre, Männer noch 25 Jahre nach dem heutigen Renteneintrittsalter leben werden. Diese Zeit muss ebenfalls selbst finanziert werden. Eine monatliche Rücklage von 1.000,- € ist durchaus realistisch dafür und muss auf den Stundensatz aufgeschlagen werden. Es ist nur gut, wenn diese Zahlen transparent werden und möglichst viele Selbständige verstehen, dass Dumping alle ruiniert. Leider geht der Staat mit denkbar schlechtem Beispiel voran und zahlt für Dozenten an Hochschulen nur 31,-/Std. in Deutschland. Wenn es Initiativen gibt sich zu engagieren, ich bin dabei.

    • Lambert Schuster Lambert Schuster sagt:

      Hallo Herr Kunert,

      vielen Dank für Ihre lieben Worte. Meine Wissensdatenbank mit den jetzt weit über 400 Beiträgen bedeutet für mich viel Engagement und der tut ein wenig Anerkennung richtig gut.

      Liebe Grüße
      Lambert Schuster

  22. Oliver sagt:

    AN sich ist der Beitrag gut, aber aus meiner Sicht an einigen Stellen viel zu pauschal!

    Man kann nicht alle Freiberufler über enen Kamm scheren, sowohl was Einnahmen als auch Ausgaben angeht. Demzufolge müssen auch die sinnvollen Stundenhonorare völlig unterschiedlich berechnet werden.

    Beispiel monatliche Ausgaben: 1.500 Euro?? Viele Freiberufler, insbesondere Publizisten, Autoren etc. arbeiten von Zuhause aus am PC. Demzufolge fällt ein ganz großer Posten bei den Ausgaben weg, nämlich Miete, Heizung, Strom etc.. Dann sind ev vielleicht noch 300 statt 1.500 Euro im Mont. Und schon alleine dadurch ist der „benötigte“ stundensatz erheblich geringer.

    Wenn man seinen Stundensatz nach dieser „Formel“ hier kalkuliert wundert mich nicht mehr, dass viele Freiberufler die ersten Jahre nicht überstehen, denn dann wird es an manchen Stellen an Kunden mangeln, die einfach nicht so viel zahlen! Es ist aber – wie eingangs erwähnt – sehr von der Branche abhängig.

    • Lambert Schuster Lambert Schuster sagt:

      Guten Tag Oliver,

      Sie haben vollkommen recht. Beim Verfassen dieses Beitrages bin ich von typischen Ansätzen ausgegangen. Im Zentrum stand die Überlegung, über welches Gehalt ein Angestellter im Monat verfügt. Da habe ich den Mittelwert aller Angestelltengehälter zugrunde gelegt. Die Überlegung ist, dass ein Selbstständiger oder Freiberufler doch auch über dieses Einkommen verfügen sollte. Natürlich kann man auch andere Ansätze wählen.

      Wenn in Ihrem Fall lediglich 300 € für den Heimarbeitsplatz anfallen, dann empfehle ich die obige Rechnung auf dieser Basis zu korrigieren.

      Ja, in den ersten Monaten und Jahren wird ein Freiberufler nicht immer den von mir ermittelten Betrag am Markt durchsetzen können. Der Markt kennt ihn ja noch nicht, die Kunden wissen noch nicht um ihn und seine Qualitäten.

      Welchen Preis der Freiberufler wirklich am Markt durchsetzen kann, das richtet sich nach verschiedenen Faktoren. Ich habe dazu einen anderen Beitrag geschrieben. Vielleicht wollen Sie den auch mal lesen: „Preiskalkulation zur Preisbildung: So finden Sie den richtigen Preis – https://lambertschuster.de/finanzplanung/preiskalkulation-preisbildung-preisfindung/„.

      Freundliche Grüße
      Lambert Schuster

  23. Sascha Thattil sagt:

    Sehr interessant beschrieben. Die Kalkulation macht Sinn und ist sehr detailliert. Interessant ist dennoch zu sehen, dass einige Bereiche, wie zum Beispiel in der IT, die durchschnittlichen Stundensätze gerade mal, bei dem im Beitrag erwähnten 76 Euro liegen.

    Das würde entweder bedeuten, dass die IT Experten von ihrem Lohn leben können, oder aber dass dies am Existenzminimum liegt.

    Der Beitrag schafft definitive Klarheit in diesem Bereich.

    Da mich das Thema auch sehr interessiert, habe ich auch darüber geschrieben: http://www.yuhiro.de/stundensatz-it-freiberufler-programmierer/ Ihren Beitrag habe ich darin natürlich auch erwähnt, da es sich um einen der wenigen qualitativ hochwertigen Artikel handelt.

    Auch super, die vielen Kommentare, welche sich hier finden.

  24. Wolf sagt:

    Eine der besten und schlüssigsten Abhandlungen, die ich gelesen habe. Den Stundensatz zu erreichen, immer eine Herausforderung damit sich die Mühe lohnt.
    Musterberechnungen super Anschaulich und was soll’s noch … „Just doo it“ (Nike)

  25. […] hilfreicher Blogartikel zur Stundensatzberechnung für Freiberufler und Selbstständige gibt Auskunft darüber, wie man am besten die Kalkulation eines vernünftigen und realistischen […]

  26. […] einen Freiberufler oder Selbstständigen zu berechnen. Wer mag, kann sich den kompletten Artikel hier anschauen. Er kommt zu dem Ergebnis, dass man einen Tagessatz von mindestens 610,69 EUR und einen […]

  27. […] nette Kollegin hat mich auf diese Internetseite für Freiberufler aufmerksam gemacht. Die Berechnung ist sehr umfangreich und kann natürlich nicht 1:1 auf die […]

  28. […] mit einem Stundensatz um die 20 Euro wirklich überleben, der sollte sich wirklich mal den Artikel Ihr Stundensatz als Selbständiger oder Freiberufler für Dienstleistungen bei lambertschuster.de […]

  29. Rainer Pauly sagt:

    Guter Beitrag, allerdings muss man den Markt natürlich berücksichtigen. Nicht immer ist der Preis am Markt durchsetzbar. Hier muss man abwägen. Wenn ich z. B. den Stundensatz bei der Kalkulation einer Dienstleistung ansetze, ist die Frage, ob ich diesen auch erhalten kann, oder den Auftrag mit Abschlag annehme, um überhaupt eine Einnahme zu haben (Verlustminimierung). Aber das ist Firmenpolitik und nicht Gegenstand dieses Artikels.

    Auch wenn jetzt jemand meint, dass das Gehalt als Grundlage plus einem Gewinnzuschlag doppelt gemoppelt ist, dies ist mitnichten so. Gehalt kommt regelmäßig – das ist im Dienstleistungsgewerbe nicht gegeben. Für Ausfallzeiten ist der (Zusatz-)Gewinn (Rücklage) da.

    Viel Erfolg allen Freiberuflern!

  30. […] Stundensatz Selbständiger / Freiberufler bei Dienstleistungen […]

  31. Ole S.Galen sagt:

    Insgesamt eine sehr schöne und richtige Rechnung – bis auf einen Punkt: Sie nehmen als Basis ein Vergleichsgehalt, das Sie am Ende des Monats nachbehalten wollen – das ist quasi Ihr geplantes Geschäftsergebnis vor Steuer. Daraus leiten Sie dann über Kosten und Produktivitätskennzahlen die zu realisierenden Einnahmen ab.
    Und darauf wird dann wieder eine Gewinnmarge aufgeschlagen – das erscheint doch „doppelt gemoppelt“, war der Plangewinn doch Basis der Rechnung.

  32. […] Stundensatz Selbständiger / Freiberufler bei Dienstleistungen – Den Artikel schicke ich glaube ich demnächst an Kunden, wenn die sagen, mein Stundensatz sei zu hoch. […]

  33. Vielen Dank für diesen auf den Punkt gebrachten und gut recherchierten Artikel! Man sollte sich als Selbständiger sehr genau überlegen, mit welcher Dienstleistung oder Produkt man in den Markt geht und wie hoch die Bereitschaft des Marktes ist, den gewünschten Preis zu bezahlen. Hinzu kommt, sehr genau herausszustellen, was uns von den Mitbewerbern so unterscheidet, dass wir einen höheren Preis verlangen können, der dann auch bezahlt wird.

  34. […] So kalkulieren Sie als Selbständiger Ihre Stundensätze richtig […]

  35. Robert sagt:

    Danke für Ihr erhellendes Rechenbeispiel. Nur: Diese Honorare zahlen die Kunden nicht. Inzwischen werden die meisten Jobs ausgeschrieben. Der Billigste bekommt den Zuschlag. Und der liegt weit unter dem, was Sie uns hier korrekt vorgerechnet haben. Die Süddeutsche Zeitung zahlt 150 Euro Tagessatz (in der Wirtschaft), der Hessische Rundfunk auch etwa so viel und der Deutschlandfunk 180 (ohne Fahrtkosten und Unterkunft, die man braucht, wenn man nicht gerade in Köln oder Berlin wohnt), dto. die meisten Akademien. Da sind es für Dozenten zwischen 20 und 33 Euro. Für Unterrichtsvorbereitung gibt es nichts. Konsequenz? Aufgeben? Und dann?

  36. […] Also dachte ich mir: ich analysiere das mal genauer. Lesen Sie später mehr dazu. Zunächst hier der Artikel von Lambert Schuster, um den es geht: HIER KLICKEN […]

  37. […] “verkauft” wird. Deshalb hier zwei Links zum Thema “Was kostet ein Foto?” Link 1 Link […]

  38. Sehr gute und logische Herleitung. Die betriebswirtschaftliche Grundrechnung sollte man als Selbständiger wirklich beherrschen und immer mal wieder durchrechnen.
    Allein, daß man sich einmal klar macht, wie die tatsächliche zeitliche Auslastung ist – zumal jeder Selbständige ja irgendwann einmal Akquise betreiben muss.

  39. […]  Wie kalkuliert man als Freiberufler einen angemessenen Stundensatz? Die Unternehmensberatung Lambert Schuster gibt in einem Artikel nützliche Tipps. […]

  40. Sehr schön aufgeschlüsselt was pro Stunde abgerechnet werden muss. Danke für die vielen Infos :)

  41. Hallo,

    eine Übersicht mit Honorar-Literatur habe ich mal hier zusammengestellt:
    http://www.adthink.de/literatur-honorar

    Freundliche Grüße
    Frank Neuhaus

  42. miracee sagt:

    Hallo,

    das durchschnittliche Einkommen der Angestellten von 3800 Euro gilt nur für Männer. Ich kenne jochqualifizierte Frauen, die mit einem Monats-Brutto-Lohn von 3750 Euro nach Hause gehen, während vergleichbare Männer zwischen 70 und 80 Tsd. im Jahr liegen.

    Bei den freiberuflichen Serveradmins in der IT gilt: Niemals unter 1000 Euro am Tag. Unter 1000 ist Dumping. In der Regel sind die Tages- und Stundensätze weit höher. Ich persönlich halte unter 100 Euro pro Stunde für kaum lebenswert, nichtmal in Niedersachsen oder Bremen.

  43. […] 26, 2015 Kommentieren Geschrieben von christoff Ihr Stundensatz als Selbständiger oder Freiberufler für Dienstleistungen (1) Uncategorized Lidl: Gegenangriff eines […]

  44. Pape sagt:

    Sehr guter Beitrag!!
    Ich war für 4 Jahre Selbständig und habe festgestellt, dass für 10h maximal 300 Euro (Veranstaltungstechnik / Industrieklettern) gezahlt wird – die meisten zahlen aber eher 50 Euro weniger, vor allem am Anfang der Selbstständigkeit.
    Mit solch einem Tagelohn kommt man in den ersten Jahren ganz gut voran, allerdings kann ich mir nicht vorstellen damit ein Haus, Kredit, Auto etc. über Jahre abzubezahlen, geschweige denn eine Familie zu versorgen.
    Fortbildungen haben geholfen meinen Stundenlohn zu erhöhen, allerdings dann auch nur für bestimmte Arbeiten und nicht den generellen Stundenlohn.
    Ich habe zum Glück durch „Kaputtarbeiten“ (60 bezahlte Stunden/ Woche über Monate lang) Rücklagen geschaffen, allerdings gehen die jetzt für eine 6 monatige Krankheit drauf und ich fange nach 4 Jahren von vorne an.
    Das hat mich dazu gebracht mal im Ausland zu schauen, wie die Verhältnisse dort sind und evtl. dann doch eher zu studieren.
    Ich habe sehr viele Selbstständige getroffen, die sagen „Ich habe ja nicht viele Ausgaben“ – leider hat keiner von ihnen eine Familie und nur wenige haben ein Auto oder eine Rentenversicherung…
    Preisabsprachen zwischen Selbstständigen haben dann dazu geführt dass Selbstständige alle gleich bezahlt werden (schade für die, die gut kalkuliert haben…)
    Meiner Erfahrung nach verdient man als Selbstständiger auf Dauer einfach zu wenig, Fahrzeiten werden nur sehr sehr selten bezahlt geschweige denn von Vor- und Nacharbeit abseits der Baustelle.
    Allerdings ist ein Stundenlohn von 60+ Euro (als Dienstleister/ Einzelunternehmer) denke ich bei keiner Firma drin, da die Konkurrenz einfach mal bei ca. 30 Euro oder eher weniger liegt. Ich habe eine ähnliche Kalkulation den Firmen vorgetragen und leider war keine bereit mehr als 30 Euro zu zahlen; was dazu geführt hat, dass ich Auftraggeber aussortiert habe und letztendlich ins Ausland gehe oder eher studiere, um eine gesicherte Festanstellung zu bekommen – Schade um die eigene Zeiteinteilung.
    Bleibt zu hoffen dass sich Europa nicht weiter runterwirtschaftet und die Fachkräfte nicht weiterhin ins Ausland abwandern.
    Ich hoffe es trauen sich einige selbständige auf Firmen zu verzichten die unwürdige Zahlungen anbieten.

  45. […] Ihr Stundensatz als Selbständiger oder Freiberufler für Dienstleistungen […]

  46. […] Was da so alles zu beachten ist und wie man den berechnen sollte, kann man zum Beispiel hier nachlesen. Im Handarbeitsbereich ist es sicherlich schwieriger, von seiner Arbeit leben zu können – […]

  47. Heiner Brehmer sagt:

    prima Artikel. Mit welchem Argument stützen Sie die Aussage, dass ich nicht weniger als ein Durchschnittlicher Angestellter verdienen darf?
    Dieser Kalkulator hier ist auch prima: http://www.bdg-kalkulator.de

  48. Andreas Lohrum sagt:

    Super, vielen Dank.
    Bei Regel 6 hat sich noch ein Fehler eingeschlichen, 17,5 Tage, nicht Stunden.

  49. Niels sagt:

    Der Artikel ist super. Vor allem kann man im Vorfeld der Selbständigkeit den gewünschten/ benötigten Stundensatz kalkulieren und ihn dann mit den üblichen Marktpreisen vergleichen. Wenn man dann feststellt, dass dieser Stundensatz nicht durchsetzbar ist, sollte man weiter als Angestellter arbeiten.

  50. Diese Kalkulation basiert auf einer Theorie. Der Überlebenskampf knallharter Konkurrenz beschreibt viel eindringlicher die Wirklichkeit. In einer Sklavenhaltergesellschaft lässt sich so nicht rechnen. Diese Bemessungsgrundlage führt direkt zu Hartz lV

  51. Christian sagt:

    Hallo Herr Schuster,

    vielen Dank für diesen aufschlussreichen Artikel.
    Ich komme aus der TV Branche, hier sind die Tagessätze festgelegt und liegen bei 300€/10 STd. für Cutter und 360€/10 Std. für Kameraleute.

    das würde sich ja mit ihrer Rechnung nur zur hälfte decken, sprich kein Überleben bedeuten. Aber ich habe ja keine besonders hohe Ausgaben für Büro. Ein Laptop und ein iPhone hat heute ja jeder nur kann ich diese als Geschäftsausgaben geltend machen.

    Werbung und Akquise ist auch ein Minimum und beruht auf einem Netzwerk.

    Kann ich da nicht auch etwas anders rechnen und kalkulieren?
    z.B. bezahlt ja schonmal keine TV Anstalt bzw. Produktionsfirma mehr als die genannten Preise, die befinden sich tendenziell eher 50€ pro Tag weiter unten.

    Anders sieht es natürlich bei eigen Produktionen für Agenturen und Endkunden aus. Aber da liegt der Stundenlohn auch viel höher. Aber auch das Risiko.

    Über eine Antwort wäre ich verbunden.
    Danke.

    Schöne Grüße
    Christian Wolf

  52. Sehr großartiger Artikel, vielen Dank!
    Als ‚auf dem Sprung in die Selbständigkeit‘ befindlicher Entwickler ist so ein Artikel einfach Gold wert.

    Vielleicht noch ein Hinweis an diejenigen, die sich letztlich dann doch ihrer Preise ’schämen‘: Ich kenne die Diskussion natürlich auch und habe mir einige Argumente überlegt, die mir die Sache leichter machen und die mir die Einstiegshöhe mindern:

    Es ist doch klar, dass man als Freelancer vordergründig(!) teurer ist, als ein festangestellter Mitarbeiter. Dafür ist der Arbeitgeber flexibler, muss sich nicht längerfristig binden, keine Fortbildungen, Krankheitszeiten einplanen etc. Gerade dadurch überträgt ein Auftraggeber ja Teile seines finanziellen Risikos (was macht man mit dem Arbeitnehmer, wenn der Job erledigt ist) an den Freelancer. Risiko kostet.

    Mein alter Chef gab mir die Daumenregel mit, dass man als Arbeitgeber ca. das doppelte des Bruttogehalts für einen Arbeitnehmer plant: 50.000€ brutto im Jahr-> 100.000€/Jahr Kosten für den Arbeitgeber (Alles zusammen, incl Arbeitsplatzausstattung, Fortbildungen, …, plus „Chef erzählt“-Bonus). Und man bindet sich eben langfristig. Mit Freelancern spart man hier.

    Andersherum: Wer Leistungen zum „Angestellten-Preis“ haben möchte, kann das ja auch. Dann muss man als Arbeitgeber eben Leute einstellen. Tut man das nicht, hat das einen Grund.

    Außerdem geht man i.d.R. als Freelancer ja mit ganz anderem Elan an ein Thema heran (was nicht die festangestellten Kollegen abwerten soll, aber doch oft so ist, weil man eben ‚für die Sache / von der Sache‘ lebt). Hier gilt es vorsichtig zu argumentieren. Sich selbst groß machen, indem man andere schlecht redet, klappt natürlich nicht.

    Natürlich muss das Angebot stimmen. Ich argumentiere oft so, dass es natürlich Leute gibt, die Teile von dem, was ich anbiete, günstiger machen können – aber eben nicht alles. Um die kompletten Skills abzudecken, braucht es dann eben mehr Einsatz von anderen. auf die direkte Verbindung zu den anfallenden Kosten muss man dann meist gar nicht mehr explizit hinweisen.

    Wenn ein Auftraggeber dann immer noch Preisdumping betreiben will, rechne ich vor, was ihn das Kosten würde, wenn er es selbst täte (wichtig: Einarbeitung, Wissensaufbau, etc mit einplanen). Damit ist es dann oft wasserdicht (und ehrlich und transparent).

  53. […] macht Sinn, eine detaillierte Kostenkalkulation aufzustellen. Darin sollte man berücksichtigen, dass man nicht 100% seiner Arbeitsleistung […]

  54. LS sagt:

    Hallo Herr Schuster,

    Exzellenter Beitrag, ich danke Ihnen sehr! Ich kann die Zahlen sehr gut mit anderen Ansatzrechnungen überlappen und komme zu ähnlichen Ergebnissen. Das schafft vertrauen.

    Können Sie mir zwei Fragen beantworten:

    – Was halten Sie davon die Honorare auf der eigenen Webseite zu publizieren? (Sie haben das glaube ich nicht?)

    – Bitte halten Sie die Rechnung für 2015 und die kommenden Jahre so aktuell wie möglich. Vielleicht kann man auch noch andere Beispiele oder Varianten einbauen, z.B. was ist wenn die Fixkosten irgendwie erheblich höher sind oder sonstige Beispiele.

    Viele Grüße

  55. fmschmelzer sagt:

    Hallo und guten Tag zusammen, aber insbesondere Ihnen Herr Schuster,
    besser und Allgemeinbildender kann man wohl ein Problem / Sachverhalt nicht beschreiben. Man kann alles wunderbar nachvollziehen, man wird Menü artig geführt, Fragen werden, bevor man Sie erstellt hat bereits beantwortet. Einfach ein „dickes Lob“ für diese Arbeit. Und…………………..keine Kosten für tolles Wissen, dass vor allem einzigartig vermittelt wird.
    DANKESCHÖN!
    Einzig, das Thema Gewinn sehe ich etwas anders. Wenn man Gewinn als „den Überschuss der Einnahmen über die Ausgaben “ sieht, dann ist nicht klar, warum man einfach einen prozentualen Aufschlag macht, denn man möchte doch schon von dem Gewinn „leben“ und wird wohl kaum den Erlös, also sprich das was übrig bleibt, als Kosten ansehen, oder?
    Aber das schmälert den Artikel nicht.
    Alles Gute für den Autor
    Freundliche Grüße
    fmschmelzer

  56. Serkan F. sagt:

    Klasse Artikel!
    Einige Freelancer sollten sich diesen Artikel mal gründlich durchlesen. Wenn ich von anderen Freelancern aus meiner Branche höre, dass sie mit 4 bis 5 Jahren Erfahrung einen Stundensatz von 40 bis 45Euro fordern, bin ich einfach nur geshockt.

  57. B. Kern sagt:

    Genialer Artikel. Vielen Dank. Hoffentlich lesen ihn einige der Kolleginen und Kollegen die Dumpingpreise nehmen und ändern ihre Stundensätze.

  58. Christian sagt:

    Ein „potentieller“ Kunde hat gerade per Email angefragt, ob ich für 21 EUR die Stunde „all in“ als Stockmanager im IT-Rollout arbeiten würde. Als Freelancer mit 200Km täglicher Fahrt hin und zurück! Projektdauer 2,5 Monate. Wie geschrieben „all in“. Ich habe 25 Jahre Erfahrung, bin gut ausgebildet und dreifach MS zertifiziert. Es wäre nur zu schön, wenn man seine Preise, wie Sie absolut richtig richtig vorgerechnet haben, auch dem Kunden vermitteln könnte. Ich habe eine Stunde vor der Email gesessen und mich geärgert. Manchmal ist es echt eine Frechheit. Vielen, vielen Dank für den augenöffnenden Artikel. Ihr Artikel hat mich letztlich Haltung bewahren lassen.

    Mit besten Grüßen aus Köln
    Christian

  59. Sara sagt:

    Es fehlt natürlich der Vermerk bei der MwSt, das es nicht nur 19 % sind, sondern manchmal auf 7 %. Bzw. 0 %

    • Lambert Schuster Lambert Schuster sagt:

      Sehr geehrte Frau Sara,

      leider muss ich da ein klein wenig widersprechen. Alle Zahlen verstehen sich ohne Mehrwertsteuer. Diese kommt noch hinzu und beträgt hier in der Regel immer 19 %. Das zu betrachten ist aber nicht Sinn dieses Beitrages.

  60. Klaus sagt:

    Ein schöner Beitrag der die Problematik des Preises in bestimmten Weisen betrachtet. Allerdings wie oben schon angemerkt stellt sich auch immer die Frage nach der Durchsetzbarkeit eines Preises. Ich muss zugeben – unter 40 €/h – das kann eigentlich bei keinem Selbstständigen funktionieren.

    Wir haben dazu auch einen kleinen Rechner entwickelt mit den verschiedenen Punkten (wie z.B. auch die verkaufte Zeit).
    http://www.existenzgruender-helfer.de/online-rechner/stundenverrechnungssatz/
    Was die Mitbewerber nehmen halte ich für nicht ganz so entscheidend, schließlich gibt es gerade im Dienstleistungssektor eine sehr große Spanne bei den Preisen und ja eben auch bei der Qualität. Und hier habe ich für mich erkannt, das die Leute für eine gute Arbeit sehr wohl bereit sind entsprechend zu bezahlen. Und man muss auch nicht jeden Kunden nehmen.

    Gruss Klaus

  61. Lana sagt:

    Hallo Herr Schuster & Community,

    ich bin (seit kurzem freiberufliche) Mode Designerin, mit knapp 4 Jahren Berufserfahrung.
    Nun nehme ich einen neuen Job an, 4-Tage die Woche fest, freitags (und manchmal samstags) dann für einen anderen Klienten.
    Meine Vorgängerin erhielt für 5 Tage die Woche, Festanstellung, 31200 Euro brutto.
    ich soll nun ein Angebot machen. Ich will weder dreist noch zu bescheiden sein, man ist mir mit der 4-Tage Woche bereits sehr entgegen gekommen.

    Was soll ich für 4 Tage monatl. verlangen, bitte Sie dringend um Rat Herr Schuster! ?

    Vielen herzlichen Dank,
    Lana Ciric

    • Lana sagt:

      …. habe mich missverständlich ausgedrückt, die 4 Tage würde ich natürlich auch als Free Lancer antreten, keine Festanstellung im herkömmlichen Sinne.

    • Lambert Schuster Lambert Schuster sagt:

      Guten Abend Frau Lana,

      das würde ich gern mit Ihnen am Telefon besprechen. Nur hier vorweg: 31.200 € erscheinen mir recht wenig. Wollen Sie mich mal anrufen. Meine Tel.-Nr finden Sie auf jeder Seite oben recht. Ich kann Sie ja nicht, weil ich keine Nummer von Ihnen habe.

      Liebe Grüße
      Lambert Schuster

  62. […] tatsächlich produktiv gearbeitet werden können. Dazu fand ich eine brauchbare Berechnung auf der Website eines deutschen […]

  63. @Samuel Schneider:

    Danke, Herr Schneider, für das Feedback. Das freut mich.

    Liebe Grüße
    Lambert Schuster

  64. Vielen dank Herr Schuster!

    dieser artikel hatt mir die augen geöffnet! jetzt weiß ich endlich wo ich dran bin und was ich machen kann, damit ich mich nicht zu tode schuffte. vielen vielen dank!

    gruß samuel

  65. Bianca sagt:

    Kurze Frage, da ich ja den Arbeitgeberanteil oben prozentual auf das Brutto drauf rechne, muss ich dann die private KV/PV noch in die Fixkosten rechnen, oder ist das damit abgegolten?

    • Hallo Frau Bianca,
      ich vermute, Sie errechnen Ihre Privatentnahme als Unternehmerin. Ja, da ist auch der „Arbeitgeberanteil“ für die KV/PV zu berücksichtigen. Das machen Sie richtig. Noch besser ist, Sie erfragen bei Ihrer Krankenkasse, die genauen Beträge. In jedem Fall haben Sie den „Arbeitgeberanteil“ berücksichtigt. Dann gehört dieser Posten nicht noch einmal in die Fixkosten.

  66. @Ulrich Nelting
    Hallo Herr Nelting. Das mit der richtigen Festlegung des Stundensatzes ist recht schwierig. Ich freue mich, wenn dieser Beitrag Ihnen dabei behilflich war.

  67. Vielen Dank für diesen sehr informativen Artikel. Das behandelte Thema hat mir einen guten Überblick darüber gegeben, in wie weit ich mit meinem Stundensatz richtig liege, oder nicht. Es brauchte bei mir Zeit, den für mich und für den Markt richtigen Stundensatz zu finden. Durch Ihren Artikel weiss ich jetzt, dass mein Stundensatz soweit richtig kalkuliert ist.

    Beste Grüße
    Ulrich Nelting

  68. Max Pahl sagt:

    Sehr guter, sachlicher Artikel.

    Ich beschäftige mich mit den Arbeitsbedingungen in der Medienbranche und wenn ich die Zahlen von oben mit meinen Erfahrungen vergleiche (30 Euro für einen Artikel, in dem mindestens drei Zeitstunden drin stecken), wird mir schwarz vor Augen.

    Ein freier Journalist müsste für einen solchen Artikel nach den angestellten Berechnungen ja über 150 Euro verlangen. Das ist eine so herrliche wie niemals praktikable Idee!

  69. @besorgte, Guten Abend!
    Hier ist es nicht einfach Ihnen einen verantwortungsbewussten Rat zu geben. Ich erstelle mal folgende Grobrechnung:
    60.000 € + MwSt. Jahreseinkommen (30*169 h/Mt*12), ohne Urlaub
    15.000 € Steuer
    22.000 € Sozialabgaben (AG- + AN-Anteil)

    23.000 € haben Sie im Jahr netto. Das macht 11,34 € netto pro Stunde.

    Jetzt habe ich folgende Fragen:
    – kommen Sie mit 23.000 € aus?
    – wie viel hatte Sie zuvor netto in der Tasche?
    – können Sie 12 Monate ununterbrochen arbeiten, ohne Urlaub, ohne Krankheit?
    – können Sie volle 169 Stunden im Monat arbeiten?
    – müssen Sie nicht auch noch Zeit rechnen für Büro, Marketing?

    Sie sehen 30 € sind sehr, sehr wenig. Wenn Sie kein besseres Angebot haben, dann können Sie ja so lange, bis Sie was Besseres haben, für 30 € arbeiten. Es ist sehr wenig

    Wollen Sie mich mal anrufen? Meine Telefonnummer finden Sie auf der Kontaktseite.

    Gruß
    L. Schuster

  70. besorgte sagt:

    guten abend!
    ich habe 7 jahre berufserfahrung. 1 jahr im öffentlichen dienst und 6 jahre als festangestellte projektleiterin im architekturbüro.
    die trennung vom abeitgeber ging auf gutem weg, mit einem sehr gutem zeugnis. heute habe ich ein vorstellungsgespräch und man hat mir 30 euro/h angeboten. mein aufgabengebiet, sowie ausgeschildert wurde, verantwortet hauptsächlich projektleitung sowie bürostruktur, vertrieb, qualitätsmanagement, wetbewerbe, messen…usw.
    seit 5 stunden geht mir das gespräch nicht aus dem kopf. vor allem, weil es 7 freie Mitarbeiter für diesen stundensatzt arbeiten.
    das ist mein erstes gespräch in richtung „freie mitarbeit“. mein verlangen lag bei 40 euro/h. man sagte mir, wir beginnen mit 30 euro/h, und je nachdem wie die produktivität ist, kann man dementsprechend auch den stundensatzt anpassen (wieviel-keine angabe, abwarten).
    meine frage: akzeptiert man das angebot mit dem ziel den stundensatzt von 30 euro/h auf 40 euro/h innerhalb 2 Monate zu erreichen, oder steigt man erst ein, und wenn sich etwas besseres ergibt, soll man gehen.
    für jede eure antwort bin ich dankbar.
    beste grüsse

  71. Hervorragend.
    Diesen Beitrag empfehle ich meinen Klienten und bespreche ihn dann beim nächsten Beratungstermin.
    Besten Dank.

  72. Markus sagt:

    @Katja Der Profit eines Freiberuflers (aka Selbständigen) ist notwendig, um einerseits die Risiken abzudecken, die das eigene Unternehmen hat. Selbständigkeit ist nicht so sicher wie die (vermeintlich) sichere Festanstelllung. Daher müssen Preise so angemessen sein, dass sie das gegenwärtige Leben ausreichend gut ermöglichen – unabhängig wieviele Löcher ein Gürtel zum enger schnallen hat. Was die meisten jedoch überhaupt und gleich gar nicht berücksichtigen, ist die Zukunft. Profite müssen deshalb sein, um auch die Zukunft möglichst gut zu gestalten. Kaum ein Selbständiger hat Rücklagen bzw. kommt zum „Sparen“.
    So lügt man sich leider viel zu oft in die eigene Tasche – mit der Begründung, man sei ja jetzt „freier“ als in Festanstellung beim blöden Chef. Das ist nicht böse gemeint, aber leider die Realität. Und: Wer es nicht lernt, richtige Preise zu machen (und sich immer als „Billigheimer“ positioniert, weil der böse Wettbewerb es nicht zulässt), der wird in den Zeiten ein Problem haben, wenn er mal wirklich Geld braucht. Spätestens dann wenn Kinder in Planung sind oder andere unvorgesehene Ereignisse passieren.

    Ich habe auf meinem Blog einiges zu diesem Thema schon geschrieben. http://wertsatz.de/2013/06/06/stundensatz-berechnen/ Es kommt aber gewiss noch mehr dazu …

  73. Guten Tag Frau Katja,

    ich kann dem, was Sie schreiben, zustimmen. Zum Start ist es mir lieber, Sie erzielen einen Auftrag mit zum Beispiel 30,00 € pro Stunde als überhaupt keinen. Es soll aber nicht dabei bleiben … Das Ziel muss sein, dass Sie Ihre Leistungen zu einem adäquaten Preis vermarkten.

    Unternehmer befinden sich hier immer im Spannungsfeld der drei K’s, zwischen Ihren Kosten, der Konkurrenz und den Kunden (und deren Preisvorstellungen). Dazu habe ich auch einen Beitrag geschrieben: https://lambertschuster.de/unternehmensfuehrung/preisargumentation-scout-veranstaltung-muenster/.

    Schauen Sie, das Wirken eines echten, eines guten Unternehmers ist sehr anspruchsvoll. Er kann nur erfolgreich sein, wenn er sehr viele Anforderungen erfüllt. Ich will aber auch, dass er an sich denkt und dem Markt das Geld abnimmt, welches er wert ist.

    Bitte noch persönlich zu Ihnen: Schön, dass Sie bescheiden sind, schön dass Sie mit wenig Geld auskommen. Vielleicht helfen Ihnen diese Fragen weiter:
    – sind Ihre Leistungen das wert, was Sie den Kunden abnehmen oder bringen Ihre Leistungen dem Kunden einen höheren Wert als er Ihnen Geld dafür gibt?
    – wie lange halten Sie so ein „bescheidenes Leben“ durch?

  74. Katja sagt:

    Guten Tag liebe Community,

    ich erbringen kaufmännische Dienstleistungen für Schwangerschafts-, Urlaubs- oder Krankheitsvertretungen. Dies kann über den Zeitraum nur einiger Wochen gehen, aber auch recht langfristig ausgelegt sein. Bin aktuell rund +- 32 Stunden die Woche mit Aufträgen ausgelastet, habe aber damit auch noch Puffer für Neuaufträge bzw. Zeit für meinen eigenen Papierkram. Wenn ich mir für meinen Bereich die hier aufgeführte „realistische“ Kalkulation zu Gemüte führe, dann kann ich nur schmunzeln. So ein Stundensatz ist für meine Branche völlig abwegig! Erstens ist die Konkurrenz (sogar selbständige Steuerberaterfachangestellte nehmen weniger) um ein Vielfaches günstiger, kalkuliert also aus Eurer Sicht auch falsch, und zum anderen gehören zu meinen natürlichen Feinden die Zeitarbeitsfirmen sowie 450-Euro-Kräfte. Vielleicht sollte man sich auch immer erst mal überlegen, was man im Leben möchte und wo man hin strebt. Ich lebe nach wie vor sehr preisbewusst, beäuge keinen 911 und möchte kein Marmorschloss bauen. Dafür winde ich mich auf der anderen Seite auch ganz schön, bin äußerst flexibel, schreibe zum Beispiel auch für eine Textbörse und führe Testkäufe durch. Unnötige Ausgaben sind bei mir ebenso wenig zu finden, wie überflüssige Versicherungen und überstürzte Investitionen. Natürlich war mein Ziel zu Beginn, dass ich nicht schlechter wie eine Angestellte gestellt sein möchte, aber dafür auch viele berufliche Freiheiten habe und zufrieden bin. Und das ist der Fall. Außerdem lautet meine Devise, erst mal mit dem Fuß in die Tür zu kommen. Wenn ich einen Kunden von meinem Konzept, Kompetenz und damit seinen Vorteilen überzeugen kann, ist mir der Auftrag fast sicher. Preisanpassungen sind dann einfacher und plausibel zu erwirken, wie ein von vorne herein völlig utopischer Stundensatz der weder den Auftrag an Land zieht, noch leere Mägen füllt. Wünsche Euch einen schönen Tag!

  75. Hallo Herr Schuster,
    besten Dank für diesen guten Beitrag. Mit Ihrer Berechnung kann man schnell und übersichtlich seinen Satz kalkulieren und realistisch planen.
    Beste Grüße
    Jörg Heeger

  76. Stephan sagt:

    Eine einfache und schnelle online Kalkulation vom Tages und Stundensatz bietet dieser Honorar- bzw Tagessatzrechner mit Urlaubstagen, Gewinn, Steuersatz, ect..

    http://www.berufsfotografen.com/honorarrechner

  77. tagwerk sagt:

    Als Vergleich und zum Berechnen des Netto Monatslohn auf Basis der wirtschaftlichen Kosten für Freelancer kann man gerne hier ausprobieren: https://www.mein-tagwerk.de/app/stundensatzrechner.html

    Mit Auslastungsplanung.

  78. Tommy sagt:

    Neben der hier gut dargestellten Kalkulation was am Ende übrig bleibt, bietet es sich natürlich auch an mal zu vergleichen für welchen Stundensatz sich Freelancer aus der eigenen Branche anbieten. Bei http://www.freelance-market.de kann man beispielsweise durch Eingabe von “Berater-Strategie” schnell sehen, wer sich dort für 30 Euro anbietet und wer für 157 €/h.

  79. Adam Stankiewicz sagt:

    Es ist schon eine gute Schule des reellen Geschäftes die Beiträge des Herrn Schuster. Sehr klare Mathematik und Logik.
    Und doch fallen wir manchmal der Versuchung anheim die Zahlen „schön zu rechnen“, zum eigenen Nachteil.
    Der Beitrag ist ziemlicher Klartext.
    Danke dafür!

  80. Ja, in der Tat, wie Herr Gräbner schon erwähnte, ein sehr guter Beitrag und bei mir ein intensives Aha Erlebniss aulöste. In der Realität, eine enorme Herausforderung!

  81. Sehr guter Beitrag! Der wird bei vielen Freelancern und „Selbst-und-Ständig“ Arbeitenden wohl ein gewisses Aha-Erlebnis verursachen, so zumindest bei mir.

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